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Rote Bete Kimchi

Eiweiß: gr*
Kohlenhydrate: gr*
Fett: gr *
Pflanzenpunkte:
* Gilt für eine Portion
Vorbereitungszeit: min: Minuten
Zubereitungszeit: 30 min: Minuten
Gesamtzeit: 12 Tage std: Stunden
Zutaten: 5
Kimchi
8. Juni 2026 //

Mein erster Fermentationsversuch war dieser hier. Und wie soll ich sagen, mir hat es die Türen zur Fermentation geöffnet. Wir lieben Rote Bete in allen erdenklichen Variationen. Als Salat, roh oder gedünstet, als eingelegte Variante oder eben knusprig aus dem Ofen, egal, Beete, ob gelb oder rot, sind in unserem Haushalt ein Alltime‑Favorit.

Meine Idee war, mich an der eingelegten Variante zu orientieren und zu schauen, ob Rote Bete als Kimchi eine ähnliche Gaumenfreude erzeugen würde. Und ja, ich muss sagen, uns schmeckt sie vorzüglich! Mit dem zusätzlichen Wissen, dass Milliarden von nützlichen Milchsäurebakterien deine Darmflora boosten, macht das Verspeisen noch mehr Spaß.

Kimchi, eigentlich nur fermentiertes Gemüse

Kimchi ist kein spezielles Rezept, sondern ein Sammelbegriff. Das Wort leitet sich vermutlich von dem alten Begriff „chimchae“ (沈菜) ab, was so viel bedeutet wie „in Salzlake eingeweichtes Gemüse“. Wir haben unser Kimchi Rezept daher auch recht undogmatisch entwickelt, ohne zu viel Bezug auf die Tradition zu legen.

Rote Bete: Die tolle Knolle

Schon die Römer glaubten fest daran, dass Rote Bete eine aphrodisierende Wirkung hat. In der Tat ist das gar nicht so weit hergeholt: Die Knolle enthält viel Bor, ein Spurenelement, das direkt an der Produktion von menschlichen Sexualhormonen beteiligt ist. Daher findet man auf den Fresken des Lupanar-Bordells in Pompeji dieses wilde Gemüse!

Nun zu den Fakten: Rote Bete ist reich an Nitraten, die im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden. Das kann:

  • Den Blutdruck senken.
  • Die Durchblutung und sportliche Ausdauer fördern.
  • Die Leber bei der Entgiftung unterstützen (dank des Farbstoffs Betanin).

Ingwer & Gochugaru: Die Entzündungshemmer

  • Ingwer: Wirkt antibakteriell und beruhigt den Magen. Er gibt dem Kimchi eine feine Schärfe und wirkt wärmend.
  • Gochugaru (Koreanische Chiliflocken): Das darin enthaltene Capsaicin kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt ebenfalls entzündungshemmend.

Birne: Der natürliche Gegenspieler

Die Birne dient in diesem Rezept nicht nur dem Geschmack. Sie liefert den Bakterien den nötigen natürlichen Fruchtzucker für die Fermentation und sorgt für Ballaststoffe. Zudem rundet sie die erdige Note der Roten Bete perfekt ab.

Zubereitung

1.

2.

  • Die Rote Bete mit dem Asiahobel raspeln.
  • Birne ebenfalls mit dem Asiahobel raspeln.
  • Den Ingwer in feine Stücke schneiden.
  • Wiegt am besten die Gemüsemenge ab. Vom Gewicht solltet ihr 2 % Salz verwenden. Das sind bei einem 500-ml-Glas  etwa 8 bis 10 g.
  • Vermischt nun alle Zutaten mit dem Salz und Gochugaru.
  • Dann füllt ihr alles in ein Glas. Drückt alles gut zusammen und achtet darauf, dass ihr keine Lufteinschlüsse bekommt.
  • Anschließend füllt ihr das Glas mit Wasser auf. Nicht zu viel, es sollte oben noch etwas Luft bleiben.
  • Legt ein Beschwerungsgewicht oben auf und stellt das Glas an einen dunklen Ort.

3.

Je nach Temperatur dauert es 5 bis 7 Tage. In dieser Zeit solltet ihr beobachten können, wie Bläschen aufsteigen. Lüftet das Glas ruhig einmal pro Tag. Riech immer, ob es frisch und angenehm riecht. Wenn ja, seid ihr auf einem guten Weg. Sollte es anfangen, muffig oder faulig zu riechen, haben sich schlechte Bakterien oder Schimmel eingenistet. In diesem Fall fangt bitte von vorn an und achtet mehr auf Sauberkeit beim Arbeiten.

Viel Glück!

Zutaten

Für Personen
  • 1
    dicke
    Rote Bete
  • 1
    Birne
  • 3
    cm
    Ingwer
  • 1
    TL
    Gochugaru
  • 2
    %
    Salz
    unraffiniert ohne Zusätze

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